Bis jetzt war der Februar nach Maß

Auch wenn das der zweite Artikel zu dem Thema in Folge ist, wollte ich hier nur mal anmerken, dass es von den Temperaturen her ein Februarstart nach Maß ist. Es könnte noch einen Ticken kälter sein, aber wir hatten mit -8 Grad Celsius in der Nacht die kälteste Phase des gesamten Winters bisher. Da will ich mal nicht meckern. Tagsüber lässt der häufige Sonnenschein die Werte deutlich über 0 Grad ansteigen, darüber hinaus verstärkt die längere Sonnenscheindauer die Sehnsucht nach dem Frühling.

Für die zu früh eingezogene Tier- und Pflanzenwelt ist das natürlich doof. So mancher Storch soll sich ja schon wieder in seinem Horst einquartiert haben und über die vielen Frühblüher habe ich ja schon an anderer Stelle berichtet. Da heißt es jetzt: zurück auf Start und nicht über Los.

Ein bisschen Winter …

Wir haben jetzt hier für eine Woche so etwas wie Winter. Es liegt ein wenig Schnee (gerade so, dass der Boden bedeckt ist) und die Temperaturen gehen Nachts bis -8 Grad herunter. Tagsüber, wenn die Sonne scheint, steigt das Thermometer auf etwas über 0 Grad. Eigentlich ein Zustand, den man für den gesamten Januar erwartet hätte, aber nun ja – ich will nicht meckern. Besser ein bisschen Winter als gar keiner.

Somit war die Abdeckung der Rosen keine schlechte Idee und die Meisenknödel wurden nicht umsonst aufgehangen. Vielleicht reicht der Frost auch aus, um den ein oder anderen Schädling zu dezimieren und in den Boden einzudringen. Das was ich mühsam im nassen Herbst umgegraben habe, darf jetzt ruhig nochmal durchfrieren und durch Frostsprengung zerkrümeln.

Natürlich, den ganzen Winterlingen, Kissenprimeln und Schneeglöckchen, die Ende Januar bereits aus der Erde geguckt haben, wird es nicht bekommen – aber es gibt noch andere Frühblüher und die werden ihre Chance nutzen. Wenn die Zeit gekommen ist.

Bis dahin kann man sich am Wintergarten, seinen weichen Formen (sofern Schnee liegt) und Strukturen erfreuen.

Danke Friederieke, Baummörderin …

Friederieke, der letzte große Sturm, der über Deutschland hinwegging – hat auch bei mir für Schäden gesorgt: Der nachbarliche Flieder, aufgrund seines hohen Alters zu einem stattlichen Baum herangewachsen, war dem Sturm nicht gewachsen und so knickte der Hauptstamm weg – und zwar in meinen Garten!

Gottseidank keine größeren Schäden und der Stamm war dann sogar mit der Handsäge (im Winter lagere ich das gute Werkzeug zuhause ein) schnell kleingemacht.

In den Querschnitten konnte ich optisch keine Erkrankung feststellen, aber im Wurzelbereich sah alles etwas brüchig aus. Da war dann auch die Sollbruchstelle, wenn man so will.
Auf meinen Photos habt ihr mal Gelegenheit, das sehr interessante Fliederholz zu betrachten. Welch klar abgetrennten Farbunterschiede, Wachstumsringe gut erkennbar, kleinporiges Holz – ich bin mir sicher, dass man damit noch arbeiten kann. Schließlich soll Friederiekes Opfer nicht umsonst gestorben sein.
Aus dem Geäst will ich dann einen Totholzhaufen bauen, der Heimstatt für Bienen, Hummeln und andere Insekten wird.

Ansonsten zeigte sich der Garten zu diesem Zeitpunkt (25. Januar) in Teilen sehr Vor-Frühlingshaft. Schneeglöckchen draußen, Winterlinge und ein Dutzend Kissenprimeln am Blühen und auch die Triebe mancher Narzissen guckten schon mehrere Zentimeter aus dem Boden.

Wie es aussieht, kommt das dann doch alles etwas zu früh, da die Temperaturen in den letzten Tagen wieder stetig gesunken sind. Laut den Wetterfröschen erwarten wir noch Frost.

Tomatenanzucht

Im Garten ist also noch nicht wirklich was zu machen, aber die Fensterbrett-Saison (wie ich sie nenne) hat eindeutig begonnen. Ich blättere meinen VERN Samenkatalog durch und überlege, zu welchen Tomatensorten ich dieses Jahr greifen soll. Im Februar werde ich dann erste Anzuchtversuche unternehmen. Die Pflänzchen sollen langsam wachsen und sich akklimatisieren. Im Mai können sie dann nach draußen.

Ob ich weitere Sorten von Obst, Gemüse oder Blumen vorziehe, muss ich mir noch überlegen.

Winter is coming – eine fließende Grenze

Ich war vor ein paar Tagen im Garten. Ich musste für ein anderes Projekt ein paar Zweige schneiden, die Gartenmöbel und eine Kübelrose in der Laube verstauen sowie nach dem Rechten sehen. Da ist mir dann wieder aufgefallen, wie fließend der Übergang vom Herbst in den Winter ist. Sofern wir in unseren Breiten noch von einem klassischen Winter sprechen können.

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Beerenernte im Sommer: Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren …

Es ist soweit, ich habe geerntet. Außer ein paar Nachzüglern ist von Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren fast nichts mehr da.

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Mit dem Frühsommer melde ich mich zurück

Ich habe hier ja nun lange nichts mehr veröffentlicht, was aber nicht bedeutet, dass es im Garten nichts zu tun oder zu Veröffentlichendes gab. Ganz im Gegenteil. Ich habe auch fast jeden Tag Bilder gemacht, aber die dann nachzubearbeiten und ins Netz zu stellen – ich habe ja schließlich auch noch eine „richtige“ Arbeit.
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Frühling? Kann trügerisch sein

Gestern war ich mal wieder im Garten. Ein bisschen was machen kann man immer. Obwohl ich es da gar nicht so frühlingshaft empfand, plärren ja schon viele Leute aus meinem Bekanntenkreis, dass mit den milden Temperaturen derzeit auch unweigerlich der Frühling käme.

Na das halte ich nicht nur für verfrüht sondern auch gefährlich.

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Das bisschen Winter …

Aus privaten Gründen habe ich es in den letzten Wochen nicht geschafft, im Garten vorbeizuschauen. Nun gut, hätte man sagen können, was außer Eis und Schnee gäbe es dort auch zu sehen? Na Eis und Schnee eben, wäre meine Antwort.

Hier also ein kurzer Bericht aus dem Garten im Winter.

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