Meerrettich gegen Monilia bei Obstbäumen

Also diesen Gartentip habe ich aus einem Buch, das ich gerade für euch rezensiere und selbst die Buchautoren geben nach eigenem Bekunden nur Hören-Sagen wieder.

In feuchten Sommern werden viele Obstbäume wie Kirschen oder Pflaumen (sehe ich gerade aktuell) von der Pilzerkrankung Monilia geplagt. Angeblich kann man durch Unterpflanzung mit Meerrettich dagegen ankämpfen und die Monilia zurückdrängen. Besonders gut soll das bei Kirschen funktionieren.

Gut, Meerrettich enthält an sich schon gesundheitsfördernde Stoffe (sollte also in der Küche generell Verwendung finden) und die Öle und Schwefelverbindungen werden von Pilzen und Keimen nicht gemocht – aber ob das ausreicht, um benachbarte Bäume vor Pilzerkrankungen zu schützen?! Ein anderer Aspekt ist die unbändige Wuchskraft des Meerrettich. Hat er einmal im Garten Fuß gefasst, wird man ihn schwer wieder los; zumal unter Bäumen eine Wurzelsperre wohl nur schwerlich realisiert werden kann. Ich wäre in diesem Fall vielleicht sogar dafür, mit der Fruchtfäule zu leben (auch wenn mich das wieder einiges an Ernte kostet) und eventuell etwas unreif zu ernten.

Löwenzahn verbessert die Eisenversorgung bei Obstbäumen

Obstbäume müssen zu ihrer Versorgung mit Nährstoffen Eisen aufnehmen. Sie haben aber Schwierigkeiten damit, das im Boden vorhandene Eisen zu nutzen., weil es oftmals nicht in der geeigneten Form vorliegt.

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