Jede Menge Äpfel auf dem Obstmarkt Tiefengruben

Der Obstmarkt in Tiefengruben 2015 ist nun auch wieder Geschichte und sorgte für einige erhellende Momente, auch wenn das Wetter eher trüb und unangenehm war.

Ob es an den Temperaturen und der Feuchtigkeit lag, dass dem diesjährigen Obstmarkt in Tiefengruben einie Aussteller abhanden kamen?! Wer weiß …
Ganz sicher lässt sich damit aber der Schwund an Besuchern erklären, die an goldenen Oktobertagen das Dörfchen zu überrennen drohen. Dieses Mal hatte es fast eine familiäre Athmosphäre.

In den letzten Jahren habe ich mich immer gefragt, wo die ganzen Äpfel verkauft werden, für die das Dorf so bekannt ist. Wahrscheinlich war immer alles von den Gewürzöl-, Likör-, Wurst- und Holzdekobuden überdeckt worden. Dieses Mal kam es mir so vor, als ob jeder 2. Stand mit Äpfeln aufwarten konnte.
Jetzt klingt das vielleicht etwas sinnfrei, dass ich als Besitzer zweier Apfelbäume noch Äpfel auf einem Herbstmarkt hinzukaufe, aber ganz ehrlich: wo kriegt man heute noch Goldparmäne (in der einfachen und roten Variante) und Danziger Kantapfel zu kaufen? Selbst auf Bauern- oder Wochenmärkten sind das nur noch Zufallstreffer. Dazu gab es noch ein Kilogramm Birnen der Sorte „Köstliche aus Charneux“ (im Norden Deutschlands auch als Bürgermeisterbirne bekannt).

Es gab aber noch andere Sorten, die weitaus häufiger im Angebot waren und die dementsprechend häufiger von den Besuchern gekauft wurden. Zum Beispiel der Ontarioapfel oder auch viele Renetten. Von den Sorten, die den Massenmarkt beherrschten (z.B. Jonagold, Gala, Braeburn, Elstarund wie sie alle heißen), habe ich eher weniger gesehen.

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