Die Apfelbäume mit Rasen Ende Januar

Das bisschen Winter …

Aus privaten Gründen habe ich es in den letzten Wochen nicht geschafft, im Garten vorbeizuschauen. Nun gut, hätte man sagen können, was außer Eis und Schnee gäbe es dort auch zu sehen? Na Eis und Schnee eben, wäre meine Antwort.

Hier also ein kurzer Bericht aus dem Garten im Winter.

Grundsituation: teils heiter, teils bedeckt. Milde 6 Grad im Plus und fast Windstille. In der Sonne kommt ein Hauch von Frühling auf.

Leichte Schneedecke Ende Januar im Garten
Ein angenehmer Tag Ende Januar im Garten

Was mich teilweise erstaunt aber hauptsächlich erfreut hat, ist die stabile Schneedecke, die dort seit Wochen alles zudeckt. Heute, wo ich dies schreibe, hat der Regen der ganzen Sache wohl ein Ende bereitet – aber gestern sah es noch schön aus. Bei den Frosttemperaturen der letzten Tage/Wochen hat der Schnee hoffentlich einiges vom Boden abgehalten. In dieser eher schneearmen Gegend kann man froh sein, dass es überhaupt etwas von dem weißen Zeugs gab.

Ende Januar: Die Beete sind alle noch vom Schnee zugedeckt
Beete unter Schnee

Von Schneeglöckchen (wie ich es aus der Bundeshauptstadt vernommen habe) war weit und breit keine Spur zu sehen.

Da ich noch einen ganzen Beutel voller Meisenknödel übrig hatte, knüpfte ich schnell zwei Fäden an den Apfelbäumen zurecht und schon haben die Meisen was zum Futtern. Dann sind die Sachen wenigstens nicht umsonst gekauft worden. Auch den Nistkasten werde ich demnächst reparieren, säubern und frisch in den Pflaumenbaum hängen. Vielleicht wird es ja dieses Jahr was.

Meisenknödel an den Baum gehangen
Meisenknödel – Konstruktion

Etwas betrübt hat mich meine Schusseligkeit oder soll ich eher sagen Vergesslichkeit? Ich entdeckte noch einen gut gefüllten Eimer mit Quitten, die ich eigentlich schon im November/Dezember des letzten Jahres nach Hause überführen wollte, die nun aber teils verfroren, teils verfault dort auf mich warteten. Ein paar Früchte habe ich noch gerettet und werde sehen, ob sich die noch verarbeiten lassen.
Und dann noch am Rande dies: Es hat sich nun auch herausgestellt, dass meine zuletzt geernteten Kartoffeln einen Hauch von Frost abbekommen haben und in der Vorratskammer ungenießbar geworden sind. Es blieb mir nichts anderes übrig, als diese wegzuschmeissen. Umso ärgerlicher, weil es sich unter anderem um Bamberger Hörnchen gehandelt hat, die eh keinen hohen Ernteertrag aufweisen. Das muss dann aber schon Anfang November passiert sein, als diese für den Herbst ungewöhnlich starke Frostperiode gewirkt hat.

Jedenfalls habe ich noch ein paar Bilder gemacht und mich still und leise auf den baldig einsetzenden Vorfrühling gefreut.

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