Natürlich Gärtnern!

Erkenntnisse des Weisen vom Berge

Kartoffelernte setzt ein

Ich konnte jetzt nicht länger warten. Bevor es in den Urlaub geht, musste ich wissen, wie es um die im Frühling gelegten Kartoffeln bestellt ist. Also habe ich eine Pflanze der früheren Sorten mal ausgebuddelt.

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Warum hat man einen Garten?

Ich denke desöfteren darüber nach, weshalb man einen Garten hat bzw. bewirtschaftet. Meistens dann, wenn ich die lieben Kollegen und Nachbarn beobachte. Jeder Garten ist ja etwas anders. Im Aussehen allemal und in der Nutzung auch.
Wenn ich von einem „Garten“ rede, meine ich nicht das das Eigenheim umgebende Stück Land, das (wie originell) mit Rasen belegt ist. Ich meine schon so einen richtigen Garten, in dem verschiedenen Pflanzen zu einem bestimmten Zweck geplant arrangiert wurden und der permanent gepflegt und bewirtschaftet wird.

Also, was ist bei meinen Überlegungen herausgekommen?

1. Man liebt das Gärtnern und die Natur

Das ist quasi der Garten als Selbstzweck. Säen/Pflanzen, Pflegen, Ernten. Unkraut und Schädlinge bekämpfen, Umgraben, Bäume beschneiden, sich daran erfreuen wie alles wächst und blüht.

2. Die Erzeugung eigenen Obst und Gemüses

Es gibt Leute, deren Garten und zur Verfügung stehende Zeit sind groß genug, um sich zum größten Teil aus dem eigenen Garten zu ernähren. Kartoffeln, Zucchini, Möhren, Zwiebeln, Bohnen, Obst und Beeren – man kann in der Tat eine Vielzahl von Lebensmitteln aus dem eigenen Garten beziehen. Beim Getreide/Mehl/Brot wird es zwar schwierig, aber die absolute Selbstversorgung wird heute ohnehin nicht mehr möglich sein.

3. Spiel- und Tobeparadies für Kinder/Familie

Hier tritt das eigentliche Gärtnern etwas zurück und macht dann Platz für Trampolinspringen, Grillen, Liegewiese, Baumhaus, Rutsche, Planschbecken und was es noch alles für Möglichkeiten der juvenilen Unterhaltung gibt. Die Gärten sind dann meistens relativ schlicht und einfach gehalten. Großer Rasenanteil.

4. Rückzugsort und Ort der Entspannung

Eine stressige Arbeit, womöglich ein Büroarbeitsplatz mit festgewachsenem Stuhl am Hintern – viele Leute wollen dies durch eine gärtnerische Betätigung ausgleichen. Oder dort Inspiration und Ideen finden. Wahlweise auch: einfach mal abschalten.

5. Bastelfreunde und Hobbyhandwerker

Nicht wenige Gärtner leben eigentlich ihre handwerklichen Neigungen und kreativen Energien im Garten aus. Die Laube ist natürlich selbstgezimmert und im Garten wimmelt es von selbst gebauten Springbrunnen, Miniteichen, Steinmauern, Kräuterspiralen und schnörkeligen Gewächshäusern. Es wird mehr gezimmert als beispielsweise Unkraut gejätet.

Aha – und ich?

Diese Kategorien hängen natürlich stark von der Art des Gartens ab, den man sein eigen nennt (gut, bei Pachtgärten ist das „eigen nennen“ so eine Sache). Bei einem Hausgarten sieht das anders aus als bei einer gepachteten Parzelle im Gartenverein und ein Gemeinschaftsgarten ist wieder etwas anderes. Aber die Motivationen lassen sich im allgemeinen recht schnell erkennen.
Selbst würde ich sagen, dass ich mich in den Gruppen 1, 2 und 4 wiederfinde, obwohl ich viele Sache nicht so streng sehe. Meine Möglichkeiten bei 2 sind begrenzt und mir ist klar, dass alle Früchte des Gartens nur ein kleiner netter Zusatz sind (9 von 10 Kartoffeln werde ich weiterhin kaufen müssen). Bei 1 lasse ich auch gern 5 gerade sein – mein Garten ist kein Hort der Perfektion. Nicht jedes Unkraut muss sofort ausgerissen werden. Allerdings bin ich auch kein Sklave meines Gartens. Wenn ich der Meinung bin, dass sich die selbst ausgesäten Ringelblumen an dieser Stelle nicht gut machen, fliegen sie eben raus.

Einige Vertreter sind mir unverständlich (dennoch akzeptiere ich sie) und die mit den kreischenden Kindern im Baumhaus gehen mir auf die Nerven. Sorry, ist einfach so.
Was ich auch nicht mag, ist diese übertriebene Vereinsmeierei. Klar, es muss auch Regeln geben – aber es muss doch niemand bei mir durch den Garten laufen und meine Gemüsebeete ausmessen oder darüber bestimmen, wie ein Garten auszusehen hat. Zumal es, wie es dieser Artikel ja aufzeigen soll, verschiedene Ideen und Konzepte gibt, wie ein Garten angelegt oder genutzt werden kann.

Termine 2016 der Mobilen Mosterei Thüringen

Die Termine 2016 der mobilen Mosterei für Mittelthüringen stehen fest.
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Meerrettich gegen Monilia bei Obstbäumen

Also diesen Gartentip habe ich aus einem Buch, das ich gerade für euch rezensiere und selbst die Buchautoren geben nach eigenem Bekunden nur Hören-Sagen wieder.

In feuchten Sommern werden viele Obstbäume wie Kirschen oder Pflaumen (sehe ich gerade aktuell) von der Pilzerkrankung Monilia geplagt. Angeblich kann man durch Unterpflanzung mit Meerrettich dagegen ankämpfen und die Monilia zurückdrängen. Besonders gut soll das bei Kirschen funktionieren.

Gut, Meerrettich enthält an sich schon gesundheitsfördernde Stoffe (sollte also in der Küche generell Verwendung finden) und die Öle und Schwefelverbindungen werden von Pilzen und Keimen nicht gemocht – aber ob das ausreicht, um benachbarte Bäume vor Pilzerkrankungen zu schützen?! Ein anderer Aspekt ist die unbändige Wuchskraft des Meerrettich. Hat er einmal im Garten Fuß gefasst, wird man ihn schwer wieder los; zumal unter Bäumen eine Wurzelsperre wohl nur schwerlich realisiert werden kann. Ich wäre in diesem Fall vielleicht sogar dafür, mit der Fruchtfäule zu leben (auch wenn mich das wieder einiges an Ernte kostet) und eventuell etwas unreif zu ernten.

Der Phlox mickert etwas

Nun hatte ich mich sehr auf den Hochsommer/Spätsommer gefreut, weil das immer die Zeit der Phlox-Stauden ist. Aber dieses Mal mickert die Flammenblume (wie der Phlox auch genannt wird) ganz schön.

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Die Jungfer im Grünen – ein Überraschungsgast

Ich kann mich nicht erinnern, eine Jungfer im Grünen (oder auch Gretel im Busch genannt) ausgesät zu haben. Noch gab es zuvor irgendwelche Altbestände.

Und nun entdeckte ich zu Füßen des Apfelbaums diese bizarre Blüte. Muss wohl eine Selbstaussaat von weiter her oder durch Vogelschiss gewesen sein. Da ich sie als Blume sehr interessant finde, kann sie ruhig bleiben, weshalb ich sie beim letzten Rasenmähen ausgenommen habe.

Jungfer im Grünen

Jungfer im Grünen

Von den Hortensien

So, mit ein paar Eindrücken von den heimischen Hortensien melde ich mich aus der Versenkung zurück.
Es gab zwar jeden Tag etwas im Garten zu tun, aber es fehlten immer Zeit und Muße, das manchmal Photographierte auszuwerten und online zu stellen.
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Ächz, Stöhn, Schnauf …

Ja ich weiß, regnet es etwas (ich meine nicht diese unwetterartigen Starkregenfälle) am Sommeranfang jammern die Leute, hat es dann plötzlich 30 Grad – jammern die Leute auch. Ich zähle mich da schweren Herzens mit hinzu, weil ich Hitze nicht so vertrage. Das liegt aber auch an einigen körperlichen Gebrechen und Krankheiten, die ich mit mir herumschleppe.
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Löwenzahn verbessert die Eisenversorgung bei Obstbäumen

Obstbäume müssen zu ihrer Versorgung mit Nährstoffen Eisen aufnehmen. Sie haben aber Schwierigkeiten damit, das im Boden vorhandene Eisen zu nutzen., weil es oftmals nicht in der geeigneten Form vorliegt.

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Knollensellerie Monarch gepflanzt

Aus einem Direktverkauf der Gemüsewerkstatt Grünschnabel habe ich letzte Woche noch eine Reihe Knollensellerie eingepflanzt.

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