Bingenheimer Saatgut

Pflanzen und Säen für den Garten vorbereiten

So, auch wenn die Saison 2014 noch in weiter Ferne zu liegen scheint – jetzt ist die richtige Zeit, einen Pflanzplan zu erstellen und die Vorbereitungen zu treffen.

Ich verrate euch hier einmal, was ich u.a. an Saatgut gekauft habe und anzubauen gedenke. Dann gibt es noch einen Tip, wo ihr Samen für alte und fast vergessene Sorten erhalten könnt.

Auf das Saatgut kommt es an

Das klingt trivial, ist es aber nicht. Wenn ihr Pflanzen aus Samen ziehen wollt, entscheidet die Qualität des Saatgutes darüber, ob ihr erfolgreich sein werdet. Mit Samen geringer Qualität könnt ihr euch Mühe geben, wie ihr wollt – das Ergebnis wird in den meisten Fällen nicht berauschend sein.

Samen und Jungpflanzen beziehen

Das Einfachste ist natürlich, sich bei den Gartennachbarn mit Samen und Ablegern einzudecken. Aber manchmal geht das eben nicht und dann muss eben käuflich tätig werden.
Die Herrin des Gartens bestand darauf, dass möglichst viel Öko-Saatgut darunter sein muss. Ihrem Wunsche wurde entsprochen und Produkte vom Bingenheimer Saatgut erworben.

Zum Beispiel:

Aus Aschersleben kommen folgende Sorten:

  • Rote Kugel 2 – Rote Beten
  • Florina – Petersilie
  • Naomy – Schnittlauch
  • Cilantro – Blattkoriander

Wenn es möglich ist, unterstützt bitte lokale Sämereien und Anzuchtbetriebe.

Ansonsten habe ich mit den Kiepenkerl-Produkten eigentlich gute Erfahrungen gemacht. Das war aber in der Zeit vor dem richtigen Garten, als mir nur ein Balkon zur Verfügung stand.

Alte Pflanzensorten beim VERN e.V. in der Uckermark bestellen

Hier erfahrt ihr mehr über die Arbeit des Vereins: Beitrag über den VERN e.V. in Greiffenberg.

Diesen Verein und seine Arbeit finde ich toll. Schade, dass er immer um das Fortbestehen und Überleben kämpfen muss.

Die Hauptaufgabe des VERN besteht nämlich darin, den Erhalt alter Nutz- und Kultursorten zu fördern. Dafür werden alte Pflanzensorten angebaut, die Samen daraus gewonnen, gelagert und getauscht sowie versandt.

Ein Klassiker sind die alten Kartoffel- und Tomatensorten. Hier sind alle Farben, Formen und Größen vertreten. Es gibt aber noch viel mehr Nutz- und Kultursorten, um die sich der Verein kümmert.
Dass alte Sorten den neuen Züchtungen in Sachen Krankheitsanfälligkeit oder Ertrag immer unterlegen sind, halte ich persönlich für ein Gerücht. Und wenn an den VERN Tomatensorten nur halb soviele Früchte hängen wie bei einer der vielen Neuzchtungen, was macht das schon? Schließlich ist ein Garten auch kein Projekt für den Hochleistungsanbau.

Der einfachste Weg besteht in einem Besuch der Schaugärten oder in der Teilnahme einer Samentauschbörse. Wer es nicht bis in die Uckermark schafft, kann über einen Katalog die entsprechenden Samen auch ordern.

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