Es ist völlig normal, dass Pflanzen hin und wieder von Krankheiten betroffen sind.
Allerdings werden in Kleingärten viele Arten gepflanzt, die hier weder heimisch sind – noch den Boden, das Klima oder das Platzangebot vertragen. Viele Gartenpflanzen reagieren dann mit Krankheiten auf diese Umstände.

Es gibt Pflanzenarten, die gehören einfach nicht in einen Garten. Entweder fühlen sie sich dort selbst nicht wohl oder sie sind Wirte ganz bestimmer Krankheitserreger und bekommen somit ihren Pflanzennachbarn nicht.
Verzichten sie auf das Anpflanzen solcher ortsfremden Exoten. Das ist oft nicht einfach, da eine Vielzahl unserer liebgewonnenen Pflanzensorten aus fremden Gefilden kommt.
Was sie noch tun können, ist gezielt nach Züchtungen zu schauen, die robust gegen typische Krankheiten, wenn nicht sogar immun dagegen sind.
Düngen sie Pflanzen mit selbst angesetzter Jauche aus Brennnessel, Rainfarn oder anderen Düngerlieferanten. Mulchen sie mit Grasschnitt. Eine gesunde und starke Pflanze wird seltener krank als so ein Mickerling.