Brombeeren raus, Johannisbeeren rein

Herbstzeit = Pflanzzeit.

Zumindest für Stauden, Bäume und Sträucher. In diesem Fall machten Brombeeren für Johannisbeeren Platz.

Der Herrin das Gartens waren die Brombeeren (Achtung, Wortspiel) schon immer ein Dorn im Auge. Und das obwohl es eine stachellose Sorte ist! Allerdings bezahlt man solche Erleichterungen offensichtlich mit Abstrichen im Geschmack. Die Brombeeren waren meistens sauer, anfällig für diese Krankheit, die einzelne Teile der Beere nicht richtig durchreifen lässt und dazu vom Brombeerrost geplagt. Ich hatte sie zar immer so zurückgeschnitten, dass alles möglichst licht stand, aber das Ergebnis war immer dasselbe. Auf dem Bild könnt ihr sehen, was ich meine.

Der typisch orangene Brombeerrost
Der typisch orangene Brombeerrost

Nun habe ich die Brombeertriebe zurückgeschnitten und die Wurzelstöcke ausgegraben und an Gartennachbarn verschenkt (zum Wegschmeissen waren sie mir dann doch zu schade). Der freigewordene Platz ist in einer Hauruck-Aktion mit Ribiseln ( 😎  bepflanzt worden. Dieses Mal in der Buschform, weil die Ecke auch ein bisschen blickdicht gemacht werden soll und der Ertrag etwas höher als bei Hochstämmchen ist. Als Sorten sind jetzt eine rote Johannisbeere „Rolan“ und eine schwarze Johannisbeere „Tenah“ in den Boden versenkt worden. Gekauft habe ich natürlich wieder bei meiner Baumschule des Vertrauens: Herr Wittig in Ramsla. Weil man nirgendwo die Öffnungszeiten findet: Täglich von 8 – 17 Uhr (zwischen 12 und 13 Uhr ist Mittagspause) außer Donnerstags (da ist zu). Samstag nur bis 12 Uhr.
Das Pflanzloch habe ich mit frischer Komposterde ausgekleidet. Eine Handvoll Hornspäne tun ihr Übriges.
Aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit und des miesen Herbstwetters sind die Photos jetzt nicht sehr aussagekräftig. Aber man erkennt auch so, dass die rote Rolan deutlich kleiner als die schwarze Tenah ist.

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