Das Ende des Rosenbogens …

Ich finde Rosenbögen ja eigentlich schön. Sie hübschen jeden Garten auf (richtig gemacht) und verbreiten einen Charme aus längst vergangenen Zeiten.

Mit dem Exemplar, das der Vorbesitzer des Gartens installiert hatte, war ich allerdings nie so glücklich. Die günstigste Lösung vom Bau-/Gartenmarkt, unmotiviert in die Mitte des Hauptweges gesetzt und die kletternde Rose (Rosen klettern oder ranken eigentlich nicht, sie zählen zu den Spreizklimmern … aber das nur nebenbei) von der Sorte, die zwar reichlich blüht – aber weder duftet, noch gefühlt, noch öfterblühend ist.

Jetzt gab es im Juli ein Unwetter mit ziemlich starken Fallböen (was es auch schon früher gab und meiner Meinung nach nichts mit Klimawandel und dergleichen zu tun hat, aber das ist ein anderes Thema …), was dann doch zuviel für die altersschwache Konstruktion war. Der Rosenbogen brach einfach weg. Ich habe ihn dann zwar noch einmal aufrichten und mit Abspannungen fixieren können, aber das war nur eine temporäre Lösung, damit man den Weg wieder betreten kann.

Jetzt habe ich den Rosenbogen (oder was von ihm übrig war) abgebaut und entsorgt und die Rose auf ein Minimum zurückgeschnitten. Allerdings wird sie auch noch gänzlich weichen müssen, da ich eine andere Sorte möchte, wenn es an dieser Stelle überhaupt noch einmal einen Rosenbogen geben soll.

Ich hätte gern etwas aus Holz und an anderer Stelle. Rosenbögen, die einen Übergang von einem Gartenbereich in einen anderen darstellen, finde ich cool. Selbstgebautes ist ohnehin toll und gefüllte Rosen, die öfter oder länger blühen, sind ein Muß. Vielleicht ließe ich mich auch zu einer Ramblersorte überreden. Denkbar wären auch zwei verschiedene Rosensorten in Rot und Weiß. zugegeben kitschig, aber was im Garten ist nicht kitschig?
Und da stellt sich mir auch die Frage: muss es denn unbedingt eine Rose sein? Es gibt doch soviele Rankpflanzen wie Jelänger Jelieber, Knöterichgewächse, Prunkwinden usw.

Was würdet ihr tun?

Wieder Rosen? Wenn ja, welche? Oder andere Vorschläge?
Mein Ohr steht weit offen …

Ein Gedanke zu „Das Ende des Rosenbogens …“

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