Pfingstrosenblüte 2020

Dieses Jahr bin ich (wieder) sehr zufrieden mit der Pfingstrosenblüte. In diesen Corona-Epidemie Zeiten konzentriert man sich wieder mehr auf den Garten und nimmt jede Ablenkung dankbar an.

Wir haben 2 Horste, auf die sich 3 Arten verteilen. Eine komplett weiße, eine kleinere, pinkfarbene und eine große weiße mit rosa Außenblättern. Abgesehen von der großen Reinweißen haben wir alle anderen von den Vorbesitzern übernommen, können also nur mutmaßen wie alt sie sind.
Es sind viele Blütenknospen dran und die Einzelblüten haben eine schöne Größe. Ich weiß nicht, weshalb unsere Pfingstrosen so spät erblühen, bin aber froh, dass sie es überhaupt tun.

Ich kann nur jedem Gärtner empfehlen, Pfingstrosen zu pflanzen. Sind sind wirklich pflegeleicht, anspruchslos und überbrücken mit ihrer Blütenfülle die Zeit zwischen den klassischen Frühblühern und den Sommerblumen wie Rosen und Delphinum.

Was muss man bei Pfingstrosen noch beachten?

Je nach Art und Wuchshöhe kann es bei den langen Stängeln und schweren Blütenköpfen (bspw. nach Regenfällen) passieren, dass sie aufgrund des Gewichts umknicken oder abbrechen. Aus diesem Grund habe ich zum Beispiel ein stützendes Spalier aus organischem Material gebaut. Schilfrohr und abgeschnittene Weidentriebe hatte ich noch da, dazu etwas Bindeschnur zum Fixieren, fertig ist das Teil.

Sie können manchmal Mimosen sein und nehmen einem das Umsetzen krumm. Man sollte sich also vor dem Auspflanzen Gedanken über den Standort machen, denn dort können und wollen sie für Jahrzehnte verbleiben.
Ansonsten gilt wie immer: mehr Licht ist besser als zuwenig Licht. In der Austriebsphase gießen, sonst sich selbst überlassen.
Gute Staudengärtnereien haben immer ein paar Pfingstrosen vorrätig. Wahlweise auch Blumenhändler auf dem Markt.

Als Schnittblume ist sie mit ihrer Blütenpracht lange haltbar und eignet sich perfekt für die große Blumenvase. Einfach bodennah abschneiden und das Laub nach dem Einkürzen als optisches Füllmaterial verwenden.

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