Den verblühten Flieder schneiden

Lange Zeit kein Lebenszeichen – aber jetzt bin ich wieder da.

Mehrere schlaue Gartenmenschen haben mir den Rat gegeben, die verblühten Blütenstände des Flieders abzuschneiden (der diese Saison übrigens sehr üppig geblüht hat). Was ich dann auch getan habe. Schließlich hört man ja auf so Garten-Gurus.

Wenn die Äste noch jung und biegsam sind, ist das kein Problem. Man biegt einfach so einen Trieb um und hält ihn während des Schnitts am Ende fest (damit er nicht doch reißt). Bei älteren Sträuchern stzelle ich mir das schwieriger vor, aber wir verjüngen unseren Flieder regelmäßig.

Was es dem Flieder bringen soll? Keine Ahnung. Wir werden sehen.

Und ja, das im Bild ist eine Felco Schere. Nicht kaputtzukriegen.

Der Rittersporn setzt zur zweiten Blüte an

Nachdem ich den Rittersporn nach seiner Sommerblüte radikal zurückgeschnitten hatte, setzt er jetzt nochmal zu einer weiteren Blüte an.

Ich bin gespannt, ob die Septembersonne und -wärme noch ausreicht, damit alle Triebe nochmal zum Blühen gebracht werden können.

Auch bin ich nicht sicher, ob das ein normales Verhalten ist, da in diesem Jahr in der Natur soviel durcheinander zu laufen scheint. Momentan sieht es ja sogar so aus, als ob die Primeln und Traubenhyazinten nochmal wiederkommen.

Nachtrag: wie ich jetzt in meinem Lieblingsgartenforum gelernt habe, gehören Rittersporne zu den remontierenden Stauden, also einer Gruppe von Arten, die (nur nach Rückschnitt?) ungefähr im September ein zweites Mal im Jahr blühen können.
Diese Erfahrung kann man mit weiteren Sommerblühern wie zum Beispiel der roten Schafgarbe machen.